Im Dezember 2025 erhielt das Projekt „NEB:werk – Quartiersentwicklung Ortsplatz Payerbach“ die Förderzusage im Rahmen der europäischen Initiative New European Bauhaus (NEB). Damit beginnt ein Transformationsprozess, der den Ortskern von Payerbach neu denken will – als Ort der Begegnung, Identifikation und Lebensqualität.

Vom Potenzial zur gelebten Baukultur

Mitten in der UNESCO-Weltkulturerbe-Region Semmering wird das außergewöhnliche baukulturelle Kapital der Region als Motor für eine zeitgemäße Ortskernentwicklung verstanden. Aufbauend auf der bestehenden Initiative „Handwerk & Baukultur in der Weltkulturerbe-Region Semmering“ greift das Projekt NEB:werk dieses Potenzial auf und übersetzt es in eine zeitgemäße Vision: ein klimafittes, lebendiges und inklusives Quartier im Herzen der Gemeinde.

© NEBwerk

Ein europäischer Impuls für den ländlichen Raum

Das New European Bauhaus (NEB) ist eine Förder- und Politikinitiative der Europäischen Union. Über diese europäische Förderschiene werden Projekte unterstützt, die ökologischen Wandel mit hoher Gestaltungsqualität und sozialer Teilhabe verbinden. Ziel ist es, nachhaltige, inklusive und ästhetisch hochwertige Lebensräume zu schaffen – in Städten ebenso wie in kleinen Gemeinden.

Die Förderzusage ist mehr als finanzielle Unterstützung: Sie signalisiert, dass ländliche Ortskerne Zentren der Innovation sein können.

NEB:werk ist eines der ausgewählten Projekte und setzt die Prinzipien des NEB direkt im Ortskern von Payerbach um.

Der Prozess beginnt

Mit der Projektphase startet nun die inhaltliche Vertiefung: Analysen, Konzepte und Beteiligungsformate legen die Grundlage für ein integriertes Gesamtkonzept.

Ein interdisziplinäres Team aus Architektur, Landschaftsarchitektur, Energieplanung, Partizipation, Umbaukultur, Unternehmensberatung und Handwerk arbeitet dabei eng mit lokalen Akteurinnen und Akteuren, Vereinen und der Gemeinde zusammen. Unterschiedliche fachliche Perspektiven werden bewusst verknüpft, um räumliche, ökologische und soziale Fragestellungen ganzheitlich zu bearbeiten.

Ziel ist ein Ortskern, der regionale Identität stärkt, neue Funktionen ermöglicht und Lebensqualität sichtbar macht. NEB:werk versteht den Ortsplatz nicht als Restfläche, sondern als Zukunftsraum.

 

Arbeitsgemeinschaft

Johanna Digruber • HARDDECOR ARCHITEKTUR
Klemens Schlögl • AKXSO
Julia Lindenthal • Umbaukultur
Christine Egeler • pointC
Karin Standler • Landschaftsarchitektur
Gerald Wagenhofer • UBW
Lukas Fürst • Fürst Holding 

 

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