Wie kann der Ortsplatz von Payerbach zu einem lebendigen, klimafitten und identitätsstiftenden Treffpunkt für alle Generationen werden? Mit dieser Frage beschäftigten sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger bei den thematischen Spaziergängen im Mai und Juni sowie beim Beteiligungsworkshop am 20. Juli 2026 im Rahmen des Projekts NEB:werk Payerbach. Gemeinsam wurden Ideen entwickelt, diskutiert und erste Visionen für die Zukunft des Ortskerns erarbeitet.

Das Projekt NEB:werk Payerbach verfolgt das Ziel, den Ortsplatz gemeinsam mit der Bevölkerung zu einem nachhaltigen, attraktiven und zukunftsfähigen Mittelpunkt der Gemeinde weiterzuentwickeln. Im Sinne des New European Bauhaus werden ökologische, soziale und gestalterische Qualitäten miteinander verbunden. Die Ideen, Erfahrungen und Bedürfnisse der Menschen vor Ort bilden dabei eine wesentliche Grundlage für die weitere Planung.

Im Dezember 2025 erhielt das Projekt „Gemeinsam Zukunft bauen: das Modellquartier NEB:werk Payerbach in der Weltkulturerbe-Region Semmering“ die Förderzusage im Rahmen der Ausschreibung „Technologien und Innovationen für die klimaneutrale Stadt 2025“ der europaweiten Initiative New European Bauhaus (NEB). Ziel ist es, den Ortskern von Payerbach als Modellquartier für eine nachhaltige, lebenswerte und klimafitte Entwicklung weiterzudenken und gemeinsam mit der Bevölkerung zukunftsfähige Lösungen zu erarbeiten.

© NEBwerk Payerbach

Rückblick Beteiligungsworkshop | 20. Juli 2026 

Im Beteiligungsworkshop arbeiteten die Teilnehmenden in drei moderierten Gruppen zu unterschiedlichen Themenfeldern rund um den Ortsplatz. Dabei wurden bestehende Qualitäten, Herausforderungen und Entwicklungspotenziale diskutiert sowie zahlreiche Anregungen und Ideen für die zukünftige Gestaltung und Nutzung gesammelt. Die Diskussionen umfassten unter anderem Fragen der Aufenthaltsqualität, der Freiraumgestaltung, der Mobilität, der Nutzung bestehender Gebäude sowie der Identität des Ortskerns.

Die Ergebnisse des Workshops bilden nun eine wichtige Grundlage für die nächsten Planungsschritte. 

Ausblick

Die gemeinsame Arbeit am Ortsplatz geht weiter: Die bisherigen Ideen und Erkenntnisse werden nun in einem nächsten Schritt konkretisiert und gemeinsam weiterentwickelt. Nach den thematischen Spaziergängen und den Workshops in den vergangenen Monaten stehen am 4. und 5. September 2026 zwei Tage des gemeinsamen Arbeitens, Ausprobierens und Weiterdenkens auf dem Programm.

 

Freitag, 4. September | 13:00–18:00 Uhr | Gemeinsam anpacken

Am Freitag wird es konkret: Gemeinsam möchten wir einen ersten Bereich am Ortsplatz in Payerbach aufräumen und für eine temporäre Zwischennutzung vorbereiten. Dabei geht es darum, erste sichtbare Veränderungen anzustoßen und gemeinsam zu erproben, was am Ortsplatz möglich sein könnte.

Wir beginnen um 13:00 Uhr und arbeiten bis etwa 18:00 Uhr.

Dafür freuen wir uns über einige helfende Hände! Gerne können auch Freunde, Familie oder Bekannte mitgebracht werden. Wenn Sie dabei sein möchten, bitten wir um eine kurze Rückmeldung an moosbauer@harddecor.at. Teilen Sie uns dabei bitte auch mit, wann und wie lange Sie Zeit haben.

 

Samstag, 5. September | 10:00–14:00 Uhr | Dorfwerkstatt

Am Samstag geht die gemeinsame Arbeit in der Dorfwerkstatt weiter. Kurze Inputs und Vorträge geben Einblicke in relevante Themen und Beispiele. Anschließend möchten wir gemeinsam weiterdenken, diskutieren und Ideen für den Ortsplatz entwickeln. Ein gemeinsames Essen bietet dabei auch Gelegenheit für Austausch und Gespräche. Die Dorfwerkstatt findet von 10:00 bis 14:00 Uhr statt.

 

Wir freuen uns, wenn Sie am 4. und/oder 5. September dabei sind und den nächsten Schritt in der Entwicklung des Ortsplatzes gemeinsam mit uns gestalten!

Weitere Informationen zum Ablauf werden in Kürze bekannt gegeben. Eine Anmeldung ist bereits per E-Mail an moosbauer@harddecor.at möglich.

Die Ausschreibung „Technologien und Innovationen für die klimaneutrale Stadt“ ist Teil des FTI-Schwerpunkts „Klimaneutrale Stadt“ des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) und des Klima- und Energiefonds (KLIEN). Die Abwicklung erfolgt im Auftrag des BMIMI und KLIEN durch die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) gemeinsam mit der Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH (AWS).

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