Termine:
22. Oktober 2026, Donnertag Uhrzeit 11:00-18:30
23. Oktober 2026, Freitag Uhrzeit 08:30-18:30
24. Oktober 2026, Samstag Uhrzeit 08:30-18:30
Kursort: Schlossgärtnerei Wartholz | Literatursalon, Hauptstraße 113, 2651 Reichenau an der Rax & Gut St. Christoph, Sankt Christoph 20, 2640 Prigglitz
Kursleitung: Cornelia Lütcke
Teilnehmende: 8 -16 Personen
Zielgruppe: Guides und andere Fachleute, die das Natur- und/oder Kulturerbe vermitteln. Es sind zwar keine Vorkenntnisse im Bereich der Vermittlung erforderlich, jedoch grundlegende Erfahrungen als Guide notwendig.
Kosten: €750 netto
Kurseinheiten: 20h (plus Fahrt-, Verteil- und Wiederholzeiten)
Kurzbeschreibung:
Dieser 40-stündige praxisorientierte Kurs vermittelt ein vielseitiges Instrumentarium, um jedes Kulturerbe-Thema in ein Erlebnis zu verwandeln und aus passiven Zuschauer:innen aktive Teilnehmer:innen zu machen.
Die Teilnehmer:innen üben, wie sie überzeugende Ideen in Worte fassen können, um Besucher:innen auf sinnvolle und einprägsame Weise anzusprechen. Der Kurs bietet den Teilnehmer:innen eine Vielzahl anspruchsvoller Übungen, die ihr Selbstvertrauen und ihre Kreativität stärken, um hervorragende Führungen und Rundgänge zu entwickeln, durchzuführen und auszuwerten.
Schließlich entdecken die Teilnehmer:innen anhand von 20 bewährten Qualitätskriterien innovative Wege, mit der Öffentlichkeit zu interagieren und so die Zufriedenheit der Besucher:innen zu steigern.
Der Kursinhalt umfasst:
- Vermittlung von Erfahrungen aus erster Hand mit Stätten und Objekten des Natur- und Kulturerbes
- Umgang mit materiellem und immateriellem Kulturerbe
- Aufzeigen von Bedeutungen und Zusammenhängen natürlicher und kultureller Phänomene
- Entwicklung attraktiver Themen anhand von Stätten, Objekten und Sachinformationen
- Eingehen auf die Bedürfnisse und Erwartungen der Besucher:innen während der Vermittlungsaktivitäten
- Übernahme verschiedener Rollen als Vermittler:innen
- Einsatz von Fragetechniken und anderen Kommunikationsmitteln
- Anwendung verschiedener Formen der Gruppenbildung und Einsatz von Requisiten
- Verknüpfung von Informationen mit der Lebenswelt der Teilnehmer:innen
- Berücksichtigung der Bedeutung von Barrieren und Störungen in Vermittlungsprozessen
- Peer-Coaching und kritische Auseinandersetzung mit Vermittlungsaktivitäten
- Einbeziehung von Nachhaltigkeitsaspekten und globalen Themen in Vermittlungsaktivitäten
Um als Interpretationsführer zertifiziert zu werden, müssen die Teilnehmer:innen über vorherige Erfahrung als Guide verfügen und am gesamten Kurs teilnehmen. Das Zertifizierungsverfahren selbst besteht aus einer schriftlichen Prüfung, der Entwicklung eines Interpretationsrundgangs, der Durchführung eines Interpretationsvortrags und einer Übung zu kritischem Feedback.